Kotfressen

Unsere Hunde haben manchmal befremdliche Eigenheiten, die wir uns nicht Erklären können. Wenn Hunde anfangen ihren eigenen Kot oder den von anderen Hunden zu fressen oder sich im toten Fisch zu wälzen, ist das für Herrchen befremdlich.

Warum liebt der Vierbeiner Aas? Und ist das Fressen von Kot gar schädlich?

Warum mögen Hunde Kot?

Das Rätsel um dieses eklige Geheimnis konnte von Wissenschaftlern bis heute nicht vollständig gelöst werden. Hündinnen, die geworfen haben, essen einige Tage lang die Ausscheidungen ihrer Welpen, dies ist aber ein ganz natürliches Verhalten, das mit der Zeit des heranwachsens der Welpen wieder aufhört. Zudem werden ein Mineralstoffmangel und das Fehlen eines Enzyms für möglich gehalten. „Auch sind im Hundefutter Geschmacksverstärker enthalten, durch die Hunden der Kot schmeckt. Noch ‚schmackhafter‘ ist der Kot jedoch, wenn er von Hunden kommt, die mit rohem Fleisch, Knochen und Gemüse gefüttert werden“. Egal, woran das Kot-Fressen beim einzelnen Hund liegt, “ Sicher ist, ist dass sich dieses Verhalten festigt, wenn der Hund einmal damit angefangen hat“.

Hefe gegen das Kot-Fressen

Generell sollte Kot-Fressen dem Hund aus hygienischen Gründen abgewöhnt werden. Über die Ausscheidung können Wurmeier, Parasiten und Krankheitserreger übertragen werden. So unterschiedlich die Ursachen für das Kot-Fressen sein mögen, so unterschiedlich sind auch die Möglichkeiten des Abgewöhnens. Wir haben die Erfahrung gemacht das eine Hefe – Kur ganz gute Erfolge erzielen kann. Kaufen Sie sich einen Hefewürfel, denn Sie auch zum Kuchenbacken benötigen und Teilen diesen in vier Teile. Geben Sie Ihrem Hund jeden morgen in sein Frühstück 1/4 von der Hefe mit ins Futter. Warten Sie drei Tage ab und geben dann noch mal vier Tage ein Stück Hefe ins Futter. Sollte das Verhalten immer noch da sein. Wiederholen sie die Hefe-Kur noch einmal.

Aas gilt als Duft

Das Wälzen in Aas ist eine sehr alte tierische Verhaltensweise, die auch bei Wölfen beobachtet wird. Für Hundehalter oftmals ein übel riechendes Ärgernis. Tiere tun das, um ihren Geruch zu überdecken. Zudem empfinden Hunde den Geruch von Verwesung im Gegensatz zum Menschen als angenehm.

Gras gegen Verdauungsprobleme

Frisches Gras fressen Hunde meist wenn sie Magen-Darm-Probleme haben, oder wieder mal ein Büschel Haar oder Knochenteile im Magen liegen. Die grünen Stängel liefern Ballaststoffe, die die Verdauung anregen. Außerdem lässt eine gewisse Menge den Hund erbrechen. Scharfkantige Gegenstände wie Knochen finden so wieder ihren Weg aus dem Körper. Jedoch führt das Grasfressen nicht bei jedem Hund zu Erbrechen. Wenn Ihr Hund anfängt, das Grün zu fressen, müssen sie sich nicht zwangsläufig um seinen Magen sorgen.