Buchspitz Australian Shepherd´s

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Tipps rund um den Welpen |
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Vor dem Welpenkauf |
Sie sollten dafür Verständnis haben, dass wir jedem Welpeninteressenten Fragen stellen und die Menschen und ihre Motive für einen Hund gerne kennen lernen möchten. Viele Hunde werden aus einer Laune heraus gekauft, "wir wollen einen Hund und es muss unbedingt sofort sein". Das ist eine schlechte Motivation und kein gewissenhafter Züchter würde unter diesen Voraussetzungen einen Welpen abgeben ! Jemand, der nicht einige Wochen auf einen Welpen warten kann, wird ihn genauso schnell wieder abgeben ! Wichtig ist auch zu wissen, was aus dem Hund später einmal werden soll. Möchte jemand nur einen treuen Begleiter, sollte er nicht den quirligsten Welpen aus dem Wurf bekommen, möchte jemand jedoch Sport ( Agility, Turnierhundesport oder Rettungsdienst ) betreiben, werden wir ihm mit Sicherheit nicht unbedingt den ruhigsten Welpen eines Wurfes anbieten. Sind Kinder im Haus oder ist jemand Anfänger in Sachen Hund, wird er von uns nicht den dominantesten Rüden bekommen. Sie sehen, um eine richtige Entscheidung zu treffen, sollte man seine Welpenkäufer schon ein wenig kennen gelernt haben !
Bitte kaufen Sie nicht beim Erstbesten ! Schauen Sie sich mehrere Züchter an und kaufen Sie dort ihren Welpen, wo Ihnen Ihr "Bauchgefühl" sagt, hier ist es richtig !
Das Problem ist heutzutage leider, dass jeder meint er könne Hundezüchten. Meiner Meinung nach gehört viel Verantwortung und Liebe zu diesem sehr aufwendigen Hobby. Ich denke man sollte nicht nur ein paar Hunde haben die einfach mal verpaart werden, sondern ich finde sie gehören in die Familie und sollten überall integriert werden. Unsere Hunde dürfen überall mit, ob wir zum Essen gehen oder ob wir unsere Freunde besuchen. Zum Thema Freunde besuchen, glauben Sie mir, wenn wir mit ein paar Hunden auftauchen werden die Freunde schön weniger oder sind genauso verrückt wie wir. Auch wenn wir mal in den Urlaub fahren, was eh sehr selten ist, dürfen alle mit. Unsere Hunde sind keine Ware und so suchen wir auch die richtigen Menschen die zu uns und unseren Hunden passen. Es ist wichtig dass Sie sich im Klaren darüber sind eine Verantwortung für mind. 15 Jahre zu tragen. Hier gibt es keine Scheidung!!!!

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Die Ausstattung |
Bevor Sie ihren Welpen in sein neues Zuhause holen, sollten Sie schon einige Dinge besorgt und an feste Plätze gestellt haben, damit sich der neue Hausgenosse schneller einleben kann.
| Der Liegeplatz: Es ist eigentlich egal, ob Sie für Ihren Hund ein Körbchen, einen Karton ( manche Welpen mögen dies, es gibt ihnen Sicherheit) oder nur eine Decke vorgesehen haben. Wichtig ist, dass der Liegeplatz nur dem Welpen allein gehört, dass er so groß ist, dass der Hund sich bequem ausstrecken kann und das er an einem ruhigen Ort steht, damit der Hund auch wirklich nicht gestört wird, wenn er seine ruhe haben möchte. | |
| Futter- und Wasserschüsseln: Die Schalen müssen gut zu reinigen sein und dürfen nicht rutschen. Sie sollten immer an einem festen Platz stehen. Wasser muss der Hund ständig zur Verfügung haben. | |
| Halsband: Das Halsband sollte aus anschmiegsamem Material und verstellbar sein. Kaufen Sie am Anfang kein allzu teures Halsband, der Welpe wächst schnell heraus! | |
| Leine: Für Welpen sollte sie gut 2 m lang sein und einen sicheren Karabinerhaken besitzen | |
| Fellpflege: Je nach Rasse brauchen Sie Bürste oder Kamm. | |
| Spielzeug: Es sollte so gestaltet sein, dass sich der Hund nicht daran verletzen kann. Am Besten sind Spielsachen aus Hartgummi ! Keinesfalls gehören Plastikgegenstände in den Besitz eines Hundes, sie können zerbissen und abgeschluckt werden. Wenn Sie Ihrem Hund später nicht gestatten, dass er Ihre Schuhe frisst, geben Sie ihm von Anfang an auch keinen alten Schuh zum durchkauen....Spielen Sie nicht mit Stöckchen, so mancher Hund hat die Stockleidenschaft mit dem Leben bezahlt, weil der Stock abbrach und dem Tier den gesamten Rachen aufriss ! | |
| Knabberzeug: Ochsenziemer oder Büffelhautknochen werden von den meisten Hunden gerne genommen ! Welpen schätzen diese harten Knabberein vor allem während der Zahnung.( Es hilft auch Ihren Möbeln, glauben Sie mir....) Sie sollten jedoch die Knabberein immer von der tägliche Futterration abziehen, sonst wird der Hund zu dick ! | |
| Hundefutter: Es ist gut, erst einmal das gleiche Futter zu geben, wie der Welpe es gewöhnt ist. Futterumstellungen sollten nur sehr langsam geschehen, deshalb besorgen Sie sich vorab etwas von dem gewohnten Futter |
Machen Sie Ihre Wohnung Welpensicher ! Chemikalien, Medikamente, Lebensmittel, Knochen und andere verschluckbare Gegenstände gehören außer Reichweite eines Hundes ! Wichtig ist auch, Elektrokabel so zu sichern, dass der Hund nicht hineinbeißen kann. Steile Treppen sollten für den Welpen tabu sein und rutschiger Fußboden durch Teppich etwas weniger sturzgefährlich gemacht werden.
Haben
Sie sich schon einen Tierarzt und eine Welpengruppe heraus gesucht ?
Wenn nun alles erledigt ist, kann der neue Hausgenosse einziehen ! Viel Spaß !

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Fragen vor dem Kauf |
Die
Entscheidung ist gefallen: Ein Hund soll es sein! Doch gibt es vieles zu
bedenken: Welpe oder erwachsener Hund, Züchter, Tierheim oder Zeitung, Rüde
oder Hündin und welche Rasse ?!
Es gibt viele Fragen, auf die man vor dem Kauf eine Antwort gefunden haben sollte, damit das Leben mit dem neuen Familienmitglied nicht von vornherein im Desaster endet.
1. Welpe oder erwachsener Hund?
| Für die Wahl eines Welpen sprechen folgende Gründe: Leben bereits Hunde, Katzen oder Kleintiere im Haus, können diese sich sicher mit einem Welpen eher anfreunden, als mit einem erwachsenen Hund | |
| Einen Welpen kann man leichter erziehen, als einen Hund, der schon von seiner Umwelt ( vielleicht negativ) geprägt wurde. | |
| Wenn man einen Hund als Welpen anschafft, weiß man alles ( hoffentlich....) über ihn und kann sein Verhalten später besser einschätzen. | |
| Für die Wahl eines erwachsenen Hundes sprechen folgende Gründe: Sind Kinder im Haus, kann ein Welpe schnell überfordert werden, da er sich nicht gegen Ungestümtheiten oder Grobheiten zur Wehr setzten kann. | |
| Einen erwachsenen Hund kann man auch schon mal längere Zeit alleine lassen, vorausgesetzt, er wurde daran gewöhnt. | |
| Die Anfangs chaotische Welpenzeit mit zerkratzten Möbeln und bepinkelten Teppichen fällt weg. | |
| Mit einem erwachsenen Hund kann man auch etwas für den Tierschutz tun, denn unsere Tierheime sind voll mit Hunden, die oftmals unbedacht angeschafft wurden. |

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Rüde oder Hündin? |
Man
sagt, Hündinnen seien leichter zu erziehen als Rüden und machen weniger Ärger,
da ihnen meist die Lust zum Raufen, Imponieren und Streunen fehlt. Allerdings
werden sie mindestens zweimal jährlich läufig und können dann manchmal zickig
werden und auch streunen. Oft hat man danach eine unliebsame Überraschung zu
Hause, in Form eines Wurfes von 6-10 Welpen. Natürlich kann man der Läufigkeit
auch mittels Kastration oder Hormonspritzen entgegen wirken.
Rüden sagt man oft nach, sie seien nicht so verschmust wie eine Hündin. Dem
kann ich widersprechen! Es gibt auch Rüden, sie seien kleine Schoßhunde.....
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Züchter, Tierheim oder Zeitung? |
Wenn Sie einen Rassehund von einem Züchter kaufen wollen, solltet Ihr auf einige Dinge achten:
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Besucht mehrere Züchter und stellt Vergleiche an. |
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Ist die Zuchtstätte sauber ? |
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Werden höchstens zwei unterschiedliche Rassen gezüchtet ? |
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Befinden sich die Zuchttiere ( auch die Mutterhündin ) in einwandfreiem, gut gepflegtem Zustand ? |
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Verhalten sich die Welpen und die Mutterhündin Ihnen und dem Züchter gegenüber angstfrei und aufgeschlossen ? |
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Haben die Welpen auch schon etwas anderes kennengelernt, außer ihrer Zwingeranlage? ( Haus, Autos, Staubsauger, Kinder, andere Hunde.....) |
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Kann Euch der Züchter etwas über die Charaktereigenschaften seiner Welpen erzählen? |
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Befragt Euch der Züchter nach Euren Lebensumständen, den zukünftigen Haltungsbedingungen und dem Verwendungszweck des Welpen ? |

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Kauft keinen Welpen wenn: |
| Ihr die Zuchtanlage nicht besichtigen dürft. | |
| Euch nur die Welpen gezeigt werden, die Hündin jedoch irgendwo verwahrt ist. | |
| Die Welpen ohne jede Reize, fernab vom Haus des Züchters aufwachsen. | |
| Der Züchter Euch weismacht, nur seine Hunde seien die Besten und andere Züchterkollegen nieder macht. |
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Gesundheitsscheck: |
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Sind die Welpen munter ? |
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Sind die Bäuche zwar rund, aber nicht aufgebläht ? ( Würmer ! ) |
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Haben die Welpen glänzende Augen ohne Verklebungen oder gar Eiter ? |
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Sind die Ohren in Ordnung ? |
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Haben sie normalen Kot ? ( Kein Durchfall ) |
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Haben sie glänzendes Fell, ohne kahle Stellen ? |
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Sind sie geimpft ? |
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Sind die Welpen Augenuntersucht (nur in der 6-7. Woche möglich) |
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Ist die Mutterhündin in einer guten Verfassung ? |

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Hunde aus dem Tierheim |
Oft könnt Ihr sogar Rassewelpen im Tierheim finden, wenn eine Zuchthündin ungewollt gedeckt wurde und der ganze Wurf im Tierheim landet. Im Tierheim könnet Ihr sicher sein, dass der Hund untersucht und geimpft wurde. Oft landen auch Hunde einfach nur im Tierheim, weil sie unbedacht angeschafft wurden, jemand in der Familie eine Allergie entwickelt hat oder der Vermieter nicht mit einem Hund einverstanden ist. Nicht immer haben die Tiere dort Verhaltensstörungen !
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Hunde aus der Zeitung |
Passt auf, dass Ihr nicht an Hundehändler geratet ! Oft wollen Leute, die ihre Hunde in der Zeitung inserieren, ihre Tiere einfach nur schnell loswerden und interessieren sich gar nicht für die neuen Lebensumstände ihrer Welpen ! ( Das ist natürlich nicht bei allen Züchtern so, man muss sich dabei einfach auf seine eigene Menschenkenntnis verlassen und sonst die gleichen Kriterien ansetzten, die man auch bei einem Züchter ansetzt, den man über einen Verband gefunden hat, auch wenn es sich um Mischlinge handelt) Haben die Welpen Papiere? Wenn nicht, so fragt Euch einmal, warum nicht ?! Wenn es sich um Rassehunde handelt, sind die Eltern oft im Verband nicht zur Zucht zugelassen. Möchtet Ihr einen Welpen, der vielleicht ererbte Wesensmängel oder Rassespezifische Erkrankungen hat ?
Ihr seht, es ist nicht ganz einfach, den richtigen Züchter und den richtigen Hund zu finden ! Deshalb sollte ein Hundekauf auch nie eine Spontanentscheidung sein !
Habt Ihr den richtigen Hund jedoch erst einmal gefunden, gibt es nichts Schöneres, als ein Leben mit ihm.

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Das Eingewöhnen |
| Falls Ihr den Welpen mit dem Auto abholt, fahrt zu zweit. Es beruhigt den Hund, wenn sich die ganze Zeit jemand um ihn kümmern kann. ( Nach Möglichkeit jemand, dessen Geruch er schon von vorherigen Besuchen kennt ) | |
| Wenn Ihr eine lange Strecke zu fahren habt, macht alle 30 min. Pause. ( Aufregung schlägt auf die Blase.....)Da der Welpe vor der Fahrt nichts mehr zu Fressen bekommen hat, dürft Ihr darauf hoffen, dass er Euch Euer Auto nicht voll bricht.... | |
| Wenn Ihr Zuhause ankommt, achtet darauf, dass nicht gleich die gesamte Nachbarschaft einläuft, um den Neuen zu begrüßen. | |
| Vermeidet Krach und Hektik in den ersten Tagen. | |
| Ein Welpe braucht viel Liebe, Pflege und Aufmerksamkeit, lasst ihn deshalb in den ersten Tagen nicht allein.( Am Besten nehmt Euch Urlaub.) | |
| Denkt daran, was Ihr jetzt durchgehen lasst, bekommt Ihr später nur sehr schwer wieder in den Griff! | |
| Ruft ihn von Anfang an mit dem Namen, auf den er später auch hören soll. Verbindet das Rufen immer mit etwas Positivem. | |
| Falls der Hund später nicht bei Euch im Bett schlafen soll, erlaubt es auch nicht dem kleinen, zitterndem Fellbündel, das da jaulend vor Eurem Bett steht. | |
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Wenn der Hund etwas getan hat, was er nicht soll, bestraft ihn nur, wenn Ihr ihn auf frischer Tat ertappt habt. ( Er kann zu einem späteren Zeitpunkt die Strafe nicht mehr mit seinem Handeln in Verbindung bringen) |
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Stubenreinheit |
Nur wenn der Welpe die ersten Wochen ständig unter Aufsicht ist, wird es gelingen, ihn ziemlich schnell stubenrein zu bekommen.
| Bringt den Welpen nach jedem Füttern nach draußen und geht auch erst wieder rein, wenn er sein Geschäft erledigt hat. ( Manche Welpen hassen Kälte, sie pinkeln dann draußen nicht, aber dafür gleich, wenn sie wieder in der warmen Stube sind. ) | |
| Hat er sein Geschäft draußen erledigt, lobt ihn, als hätte er gerade den Weltrekord gebrochen ! | |
| Auch während des Spiels müsst Ihr den Welpen immer mal wieder raus lassen. Welpen merken noch nicht früh genug, wenn sie mal müssen. | |
| Natürlich muss der Welpe auch sofort nach dem Aufwachen raus. | |
| Wir haben die ersten Nächte immer auf dem Sofa geschlafen, damit wir mitbekommen wann der Welpe raus muss. | |
| Geht trotz allem einmal etwas daneben und ihr erwischt ihn dabei: Schimpfen und raus tragen! Erwischt ihr ihn nicht und bemerkt den Schaden erst, weil Ihr hineintretet, Zähne zusammenbeißen und ohne Trara weg wischen ! |
Ach ja, ein kleiner Tipp noch: Spielt nachts, nach dem Rausgehen nicht mit dem Hund, wenn ihr noch ein paar Stunden Schlaf bekommen möchtet! Am Besten gar nicht viel Aufhebens um das Geschäft machen, den Hund wieder reinbringen und Licht aus!

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Der richtige Umgang mit dem Hund |
Es gibt einige Dinge, die Ihr und auch Eure Kinder beherzigen solltet, damit alles von Anfang an gut geht.
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Der Essplatz des Hundes ist während des Fressens tabu ! ( Natürlich müsst Ihr von Anfang an klarstellen, dass Ihr und auch die Kinder, zu jeder Zeit das Recht habt, ihm sein Futter wegzunehmen. Natürlich nicht, um ihn zu ärgern, sondern, damit Ihr jeder Zeit die Möglichkeit habt, ihm etwas aus der Schnauze zunehmen, was er nicht fressen soll ) |
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Der Liegeplatz gehört dem Hund. Gerade Kinder sollten ihn nicht beim Schlafen stören und auch respektieren, wenn er sich dahin zurückzieht, weil er seine Ruhe haben möchte. |
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Kinder sollten wissen, dass der Hund kein Spielzeug ist ! Lasst kleine Kinder nie mit dem Hund alleine. |
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Kinder sollten immer wissen, dass ein Hund ein Lebewesen ist und auch Schmerzen empfinden kann ! ( Es ist nämlich keineswegs " normal", wenn ein Kind ein Tier so behandelt, dass es Schmerzen hat. ) |
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Wird der Welpe grob, greift sofort ein ! ( Auch die Mutterhündin zeigt ihrem Nachwuchs, wann es reicht!) |
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Ist der Hund entwurmt und geimpft, braucht man auch keine Angst vor innigem Körperkontakt zu haben !( Selbst wenn sich Kind und Hund einmal ein Eis teilen....) |
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Das alleine bleiben |
1. Ignorieren Sie Ihren Hund 1/2 Stunde bevor Sie das Haus
verlassen. Knuddeln Sie ihn nicht noch besonders bevor Sie geben.
Erklärung: er muss ein wenig Selbständigkeit lernen, dann
wird ihm das alleine sein auch nicht so weh tun. Außerdem suggerieren Sie ihm
durch zu viel Aufmerksamkeit vor dem Verlassen, dass gleich etwas passiert.
2. Erlauben Sie Ihrem Hund auf gar keinen Fall Ihnen überall
hin zu folgen. Er sollte lernen sich auf Kommando in sein Körbchen (oder Decke,
etc.) zu legen.
Erklärung: fast alle Hunde, die nicht alleine bleiben können
haben zu wenig Selbstbewußtsein. Er muss lernen, dass er auch alleine im Zimmer
bleiben kann. Das fällt ihm leichter, wenn er einen festen Platz zugewiesen
bekommt.
3. Begrüßen Sie Ihren Hund nicht
überschwenglich, wenn
Sie wieder nach Hause kommen. Sagen sie nur kurz "Hallo" und dann
ignorieren Sie ihn wieder.
Erklärung: wenn Sie ihn stürmisch Begrüßen, damit bestätigen
Sie ihm nur, dass er mit seiner Hysterie recht hatte.
4. Ihr Hund braucht unbedingt einen festen Platz, an dem er
sich sicher fühlt. Er muss lernen sich auf Kommando in sein Körbchen (oder
Decke, etc.) zu legen.
Erklärung: feste Aufgaben, bzw. Plätze geben Ihrem Hund
Sicherheit.
5. Üben Sie unbedingt täglich mit ihrem Hund.
Erklärung: das gibt Ihrem Hund Selbstvertrauen und erleichtert
Ihnen Ihr Training.
6. Verlassen Sie das Haus ohne besonderen Aufwand. Halten
Sie auf gar keinen Fall lange Reden ("Ich gehe nur einkaufen",
"Mama kommt gleicht wieder", "Sei schön lieb", etc.)
Erklärung: sie puschen Ihren Hund nur damit auf und machen ihm
klar, dass sie ihn gleich verlassen.
7. Vollführen Sie mehrmals täglich Ihr persönliches
Ritual, als ob Sie das Haus verlassen. (Schlüssel nehmen, Mantel anziehen
etc.). Am besten notieren Sie sich erst mal alle Einzelheiten auf einem Blatt
und geben Sie dann Punkt für Punkt durch. Anstatt aber nun das Haus zu
verlassen machen Sie ohne Worte - und natürlich ohne Ihren Hund zu beachten -
kehrt und setzen sich wieder aufs Sofa. Sie können auch ab und zu die
Reihenfolge immer wieder vertauschen.
Erklärung: Ihr Hund erkennt an Ihrem Ritual, dass Sie Ihn
gleich verlassen. Bringen Sie Ihn daher etwas durcheinander. Nach einer Weile
wird es ihm lästig werden immer wieder hinter ihnen herzulaufen, wenn sie ja
doch nicht gehen.
8. Üben Sie mit ihrem Hund das "ALLEINE SEIN".
Schließen Sie für Sekunden die Tür, während ihr Hund im anderen Zimmer ist
Anfangs aber immer nur für 1-2 Sekunden. Öffnen Sie die Tür ohne großes
Aufheben bevor ihr Hund Zeit zum Bellen/Heulen hat Denn nur dann können Sie ihn
loben.
Erklärung: wenn Ihr Hund lernt, dass es positive Reaktionen
auf sein ordentliches Benehmen gibt, wird es ihm auch bei längeren Trennungen
leichter fallen.
9. Ihr Hund sollte unbedingt viel Auslauf bekommen. Geben
Sie ihm die Möglichkeit mit anderen Hunden zu spielen, damit er sich richtig
austoben kann.
Erklärung: Müde Hunde sind leichter brave Hunde.
10. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Heutzutage gibt es diverse Medikamente, die das Training positiv unterstützen können (Clomicalm & Selgian).
11. Haben Sie unbedingt Geduld. Planen Sie generell 2-3 Monate bis zu einem Erfolg ein. Versuchen Sie ruhig und besonnen zu sein.
Häufig hilft es auch gleichzeitig eine Hundeschule zu besuchen. Dort können
sich die Besitzer austauschen und neuen Mut holen (da merkt man erst, dass man
nicht der einzige Menschen mit diesem Problem ist).
Außerdem lernt ihr Hund dort die Grundbegriffe des Gehorsams und bekommt
dadurch mehr Selbstbewußtsein. Ihr Hund arbeitet mit Ihnen zusammen, was
wiederum förderlich für Ihre Beziehung zu Ihrem Hund ist.
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